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Dussmann-Gruppe
Dussmann-Gruppe lehnt Auftrag über Bewachung von 13 Neuköllner Schulen zum jetzigen Zeitpunkt ab
Am 5. Oktober 2007 erhielt die Niederlassung Berlin der Dussmann-Gruppe den Zuschlag für eine Ausschreibung des Bezirksamtes Neukölln, über die Bewachung von 13 Schulen im Rahmen eines Pilotprojektes. Jeweils zwei unbewaffnete Wachschützer sollen ab dem 29. Oktober 2007 die Schulen bewachen. Neben der deutschen Sprache müssen die 28 Sicherheitsmitarbeiter eine weitere Sprache, wie Türkisch oder Arabisch, beherrschen.
Nach intensiven Gesprächen mit den Vertretern des Bezirksamtes ist die Dussmann-Gruppe zu der Entscheidung gelangt, die Erfüllung des Auftrages zum jetzigen Zeitpunkt abzulehnen.
Der Grund für diese Entscheidung ist die geringe Akzeptanz und Befürwortung des Pilotprojektes durch den Senat von Berlin, aber auch von den im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien sowie durch eine Vielzahl der Vertreter der Berliner Schulen.
„Es ist unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht zuzumuten, ein Pilotprojekt zu starten, welches durch die Vertreter des Bezirksamtes Neukölln nicht ausreichend mit den Schuldirektoren und den anderen Beteiligten abgestimmt und vorbereitet ist. Hinzu kommt, dass die Aufgabenstellungen, entgegen der Ausschreibung, von Schule zu Schule variieren und somit eine Schulung und den übergreifenden Einsatz der Sicher-heitskräfte erschweren. Wir halten das angedachte Konzept für gegenwärtig nicht umfänglich umsetzbar. Es ist deshalb unsere Pflicht als Arbeitgeber, dieses Projekt erst dann zu starten, wenn es mehrheitlich Unterstützung gefunden hat“, so Walter Schilling, Leiter der Niederlassung Berlin der internationalen Dussmann-Gruppe.
In Berlin beschäftigt die Wachschutzsparte des Unternehmens 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
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